Wissen

Wissensmanagement mit Communities

Für ihre tägliche Arbeit schöpfen Berater aus ihrem Wissen und ihrer Erfahrung. Beides ist zu hegen und zu pflegen, damit Kunden Mehrwerte aus der Beratung erleben. Die Basis lässt sich erweitern, wenn sich Wissensarbeiter sinnvoll vernetzen. Die direkt gruppe hat deshalb Communities etabliert, um diese Vernetzung durch ein geeignetes Wissensmanagement zu ermöglichen. In diesen selbstorganisierten Gruppen finden sich Mitarbeiter zusammen, die ihr Wissen zu bestimmten Themen miteinander teilen und es gemeinsam vermehren.

Die Communities folgen dem Prinzip der Freiwilligkeit. Wir vertrauen auf Communities, die die Aufbauorganisation ergänzen und die fachliche Entwicklung treiben. Nur so lässt sich modernes Wissensmanagement und interne Vernetzung gewährleisten. In den informellen Gruppen werden innovative Lösungen entwickelt und neue Technologien und Methoden evaluiert. Daraus entstehen wertvolle Beiträge für das Portfolio des Unternehmens. Die Communities werden moderiert, gefördert und die Leistung honoriert. Die Treffen finden oft virtuell statt, da die Teilnehmer an verschiedenen Standorten arbeiten. Geeignete technische Lösungen unterstützen sie dabei, sich zu vernetzen und ihr Wissen auszutauschen.

Virtuelle Zusammenarbeit? Kein Problem dank moderner Technik

So betreibt jede Community einen eigenen Bereich im unternehmenseigenen Intranet. Die Plattform (Microsoft SharePoint 2013) bietet neben einem Newsfeed, Diskussionen und gemeinsamer Dokumentenbearbeitung auch soziale Funktionen, wie persönliche Profilseiten (MySites), „Gefällt mir“ oder Umfragen. Für Smartphone-Nutzer ist die Nutzung dieser Funktionen auch mobil gewährleistet. Für virtuelle Arbeitstreffen stehen Chatfunktionen (Microsoft Skype for Business), Konferenztechnik und Webcams bereit. Diese Arbeitsweise ist inzwischen selbstverständlich und im Alltag verankert. Die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten, der Austausch von Erfahrungen und selbst Workshops lassen sich dank moderner Technik virtuell durchführen.

Freiwilligkeit und Selbstorganisation als Antrieb für Wissensmanagement

Die Communities werden moderiert, sie werden nicht geführt. Zum Moderator wird auch nicht der Berater mit den meisten Berufsjahren berufen. Hierarchie ist hier nicht gefragt. So soll gerade die Generation Y eine größere Technikaffinität und Bereitschaft zum Teilen von Inhalten haben. Jungen Beratern wird bewusst die Rolle des Community Moderators gegeben, um diesen Geist in die Communities zu bringen. Die in der Literatur häufig beschriebene Barriere zwischen den Generationen X und Y solle dadurch leichter überwunden werden.

Damit die Arbeit in Communities Fahrt aufnehmen kann, sind ein paar Voraussetzungen zu schaffen, z.B. ein Management-Sponsor für Portfolio-relevante Themen oder die Zusage für ein Community-Lab als Forum für ganztägige Präsenz-Meetings. Denn bei aller Technik muss auch der direkte Kontakt und Austausch möglich sein.

Beeindruckende Ergebnisse – ganz ohne Projektplan

In den Communities entstehen beeindruckende Ergebnisse – und zwar ganz ohne Projektplan und To-do-Liste. Heute zeigt sich der Nutzen der Communities bereits deutlich. Die Ergebnisse der Community-Arbeit werden untereinander geteilt und im Unternehmen verfügbar gemacht. Davon profitieren besonders neue Mitarbeiter, die sich so schnell einarbeiten und leicht vernetzen können.

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