Multi Provider Steuerung

Multiprovidersteuerung – ein Muss für die IT

Geschäftsprozesse flexibel und innovativ unterstützen

Die vielfältigen Anforderungen digitaler Geschäftsprozesse lassen sich kaum von einem Dienstleister allein erfüllen. Die IT wandelt sich deshalb zunehmend vom Erbauer zum Vermittler. Nur mit einer professionellen Multiprovidersteuerung können die Verantwortlichen den steigenden Bedarf des Business an innovativen Lösungen auf Dauer decken.

Multiprovidersteuerung

Bild: Gapchuk Lesia@shutterstock

Die Digitale Transformation verlangt von der IT-Leitung, Verantwortung für die wachsende Zahl von IT-Providern zu übernehmen und eine Multiprovidersteuerung zu entwickeln. Ansonsten droht die Gefahr, dass Fachabteilungen Cloud-Services nutzen, ohne sich mit der IT-Abteilung abzustimmen. Nach Erkenntnissen der Studie „Art of Connecting: Creativity and the modern CIO“ des ITK-Dienstleisters British Telecom (BT) ist dieser Trend in rund 75 Prozent der deutschen Unternehmen festzustellen.

Doch bei der Multiprovidersteuerung geht es um mehr als nur die Vermeidung einer Schatten-IT. Egal ob mobiles Bezahlen per App, Predictive Analytics aus der Cloud oder die schnelle Bereitstellung zusätzlicher Rechen- oder Speicherkapazität für kurzfristige Online-Kampagnen: Vor allem die Unterstützung innovativer kundenwirksamer Prozesse verlangt nach flexibler, übergreifender Steuerung sämtlicher Provider. Im Zuge der fortschreitenden Vernetzung und Beschleunigung von Geschäftsprozessen sind weder die IT-Abteilungen selbst, noch einzelne externe Dienstleister in der Lage, alle benötigten Leistungen aus einer Hand anzubieten. Umso wichtiger ist eine zentrale Steuerung aller Dienstleister.

Trotz aller Standardisierung von Services geht es dabei keineswegs nur um das Abfragen von Leistungsmerkmalen per Checklisten oder die Gestaltung von Service Level Agreements. Vielmehr erfordert die Multiprovidersteuerung

  • ein tiefes Verständnis der Abläufe im Unternehmen und der Nutzerbedürfnisse,
  • die Kenntnis der bestehenden IT-Infrastruktur sowie
  • den Überblick über die Fähigkeiten und Kapazitäten der verschiedenen Provider.

Übersichtlichkeit durch strukturiertes Enterprise Service Modell

Multiprovidersteuerung

Nur mit diesem breit gefächerten Know-how und praktischer Erfahrung in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Dienstleistern lassen sich neue Services zur Unterstützung innovativer Geschäftsmodelle wie etwa Predictive Maintenance im Maschinenbau oder Online-Beratung bei Finanzdienstleistern möglichst rasch und effektiv einführen, ohne die laufenden Geschäftsprozesse zu beeinträchtigen. Ein klar strukturiertes Enterprise Service Modell (siehe Abbildung) hilft dabei, auch in komplexen Systemumgebungen den Überblick zu behalten. Übergreifende System-Management-Tools wie Service Now sorgen für Transparenz. Es wird deutlich, welcher Provider welche Services für welche Anwendungen in welcher Qualität erbringt.

Standard-Anwendungen werden in diesem Szenario zu einem IT-Service-Katalog zusammengefasst, aus dem sich die Fachabteilungen benötigte Anwendungen und Services selbst aussuchen. So können Marketingabteilungen beispielsweise Arbeitsplätze für Aushilfen während einer Kampagne im Self-Service-Verfahren konfigurieren. Das entlastet die IT- Verantwortlichen, die jetzt Maßnahmen zur Optimierung und Innovation von Prozessen – etwa Kostensenkungen im Personalwesen durch Digitalisierung der Reisekostenabrechnung – vorantreiben können. Auf diese Weise etabliert sich die IT rasch und dauerhaft als Enabler der digitalen Transformation.

Mehr zum Thema Multiprovidersteuerung lesen Sie auf unserer Website: http://www.direkt-gruppe.de/improvedirekt/leistungen/itprovidermanagement/