Frauen mit Begeisterung für IT

Unsere Kolleginnen Marisa, Bernadette und Carina berichten von ihrer Begeisterung für Informationstechnologie.

Studien zeigen, dass in der IT-Branche ein erheblicher Frauenmangel herrscht. Dies zeigt sich bereits an den deutschen Hochschulen mit einer Frauenquote von unter 20 Prozent im Informatikstudium. Das deutsche Centrum für Hochschulentwicklung stellt fest, dass die Gründe für diesen Mangel gesellschaftlicher Natur sind. So sei die Informatik in den gesellschaftlich vermittelten Geschlechterrollen männlich konnotiert und mit dem abschreckenden „Nerd-Image“ behaftet.[1]

Doch allen Vorurteilen zum Trotz haben sich unsere Kolleginnen Marisa, Bernadette und Carina für Berufe in der IT-Beratung und -Entwicklung entschieden. Sie möchten anlässlich des heutigen Weltfrauentags weitere Frauen für dieses spannende Feld begeistern.

Frühförderung durch Schule, Familie und Freunde überzeugt

Carina (Associate Developer)

Alle drei Kolleginnen hatten ihren ersten Kontakt mit IT bereits in jungen Jahren. Sei es durch den Computerunterrricht in der Schule oder Familie und Freunde, deren Begeisterung auf die jungen Frauen abfärbte. Carina erinnert sich: „Als ich das erste Mal sah, wie mein Vater mit ein paar Zeilen Code eine Anwendung umsetzte, kam es mir vor wie Zauberei! Ich war fasziniert und diese Faszination läßt mich bis heute nicht los.“

Marisa ( Studentin der Wirtschaftsinformatik)

Das früh geförderte Interesse an Programmiersprachen führte für alle drei Frauen dazu, sich nach dem Abitur in einen IT-basierten Studiengang einzuschreiben. Marisa wählte das Studium der Wirtschaftsinformatik. Ihr fachbereichübergreifendes Wissen ermöglicht es ihr, unser IQ3 CLOUD Team als Sales-Schnittstelle zwischen Programmierern und Kunden zu unterstützen.  Bernadette und Carina haben Computer Science studiert und sind  im selben Team wie Marisa als Entwicklerinnen tätig.

 

Programmieren erfordert Kreativität, Neugierde und Sprachgefühl

Bernadette (Software Developer)

Wie Deutsch, Englisch und Französisch gibt es auch verschiedene Programmiersprachen, wie Java, Python oder C#, die es zu erlernen gilt. Dafür ist ein gutes Sprachgefühl sehr hilfreich. Beherrscht man erstmal die Sprache, ist Kreativität gefragt. Denn jede geschriebene Zeile erzeugt eine bestimmte Form, Farbe oder Funktion auf einer Website oder App.Auf den ersten Blick wirkt das Programmieren langweilig und eintönig – den ganzen Tag vor einem schwarzen Bildschirm sitzen und kryptische Sätze untereinander schreiben. Doch Programmieren ist so viel mehr!

„Das Besondere am Beruf der Programmiererin ist, dass man nie auslernt“, erklärt Bernadette. Der technische Fortschritt schreitet stetig voran, deshalb gibt es immer wieder neue Gebiete der Informationstechnologie zu entdecken und mitzugestalten.

Es zeigt sich also: Programmieren ist keine Nerd-Sache. Marisas, Carinas und Bernadettes Antwort auf die Frage „Frauen und IT?“ lautet „Auf jeden Fall!“.

Weiterführende Links der direkt gruppe

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[1] Centrum für Hochschulentwicklung (2018): „Frauen in Informatik“. Verfügbar unter: http://www.che.de/downloads/CHE_AP_200_Frauen_in_Informatik.pdf

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